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Finanztrends fuer Apotheken in 2020

Mit kostenlosem Navigationstool für Ihre Apotheke

Nehmen Sie sich in Ihrer Apotheke genug Zeit für Ihre Finanzplanung 2020? Das Navigationstool der Thomae-Akademie unterstützt Sie dabei. BWL-Experte Dr. Wolfgang Franzen kennt zudem die Trends und gibt Tipps für Apotheken – von A bis Z.

A wie Absatz
Insgesamt haben Apotheken im Jahr 2018 1,363 Millionen Packungen abgegeben und damit rund 10.000 Packungen weniger als im Vorjahr.1 Dr. Wolfang Franzen rechnet auch 2020 mit leicht rückgängigen Absatzmengen.

B wie BWA
Aktuell liegen die BWA – die Betriebswirtschaftlichen Auswertungen – bis Oktober 2019 vor, die für Ihre Jahresplanung 2020 hochgerechnet werden müssen. Franzen rät hier, etwa 20  Prozent auf die vorliegenden zehn Monate aufzuschlagen.

C wie Coburg
Beamtenstädte wie Coburg haben für das Jahr 2020 gute Karten. Die Rx-Abgaben sind 2019 im Bereich der Privatversicherten um 3 Prozent gestiegen,1 Franzen rechnet für 2020 ebenfalls mit einem Anstieg.

D wie Darlehen
Verträge mit Kreditinstituten sind je nach Apotheke individuell geregelt. Im Navigationstool können Apotheken eintragen, mit welcher Tilgung sie für 2020 rechnen. Dabei können Sie sich meist an den Zahlen vom Vorjahr orientieren.

E wie E-Rezept
Die Einführung des E-Rezepts ist aktuell die große Unbekannte. Genaue Regelungen im Rahmenvertrag der Apotheken sollen Anfang 2020 erfolgen. Wie die Kunden darauf reagieren, bleibt unklar.

F wie Finanzplanung
Um die eigene Finanzplanung frühzeitig zu optimieren, eignet sich Franzens Navigationstool. Mit individuellen Zahlen kalkulieren Sie den Gewinn nach Steuern noch besser. Sie können es kostenlos in unserem Download-Center herunterladen.

Dr. Wolfgang Franzen ist Referent der Thomae-Akademie und vermittelt alles Wichtige rund um Betriebswirtschaft in der Apotheke.

G wie Gesetzliche Krankenkasse
Den größten Anteil an Rx-Produkten machen die gesetzlichen Krankenkassen aus. Doch Franzen rechnet erneut mit einem Rückgang der Absatzmenge.

H wie Hochrechnung
Das Navigationstool enthält eine Beispielrechnung der betrieblichen Kosten etwa für Personal, Raum und Reparaturen. Franzen rät, sich dazu frühzeitig Gedanken zu machen.

I wie Inflationsrate
Die Bundesbank prognostiziert auch für 2020 eine Inflationsrate von rund 1,8 Prozent.2 Auch für Apotheken steigen damit die Beiträge für Versicherungen, Energie und Co. wieder an.

J wie Jahresplan
Haben Sie sich bereits Gedanken zu den Marketing-Aktionen für das neue Jahr gemacht? Auch diese Kosten sollten Sie im Finanzplan einrechnen. Die nötige Inspiration liefert übrigens unser Seminar Aktionsplanung in der Apotheke mit Beate Löffler.

K wie Kaufpreis
Die Kaufpreise von Apotheken variieren, doch im Schnitt sind sie 2018 gegenüber dem Vorjahr um 73.000 Euro auf 458.000 Euro stark angestiegen. Auch deswegen haben Existenzgründer 2018 etwa 12  Prozent mehr investiert.3

L wie Liquidität
In das Navigationstool tragen Sie Umsatz- und Kostendaten von 2019 ein, außerdem die erwarteten Kosten für 2020. So errechnen Sie bequem weitere Faktoren wie erwartete Veränderungen und betriebliche Erlöse.

M wie manipulationssicher
Das sollten Sie bei Anschaffungen beachten: Neue Registrierkassen müssen von 2020 an über eine spezielle manipulationssichere technische Sicherheitseinrichtung verfügen.

N wie Nacht- und Notdienst
Das Nacht- und Notdiensthonorar soll im neuen Jahr um 5 Cent auf 21 Cent pro Rx-Packung steigen. Damit läge die Pauschale für jeden Voll-Notdienst bei 350 Euro, aktuell sind es 290 Euro.4

O wie OTC
Im Bereich der rezeptfreien Arzneimittel entfallen über 90  Prozent des Umsatzes auf apothekenpflichtige Produkte. Doch bei stofflichen Medizinprodukten, Nahrungsergänzungsmitteln und diätischen Lebensmitteln steigen die Umsätze des Onlinehandels.5

P wie Personalkosten
Dr. Wolfang Franzen rechnet mit steigenden Personalkosten – der Wert dürfte bei 2,5 Prozent liegen. Doch er kann je nach Apotheke variieren. Franzen rät: „Schauen Sie frühzeitig in Ihre Personalliste, um zu erfahren, wer in eine höhere Gehaltstufe aufsteigt.“

Q wie Quotenabgabe
Der neue Rahmenvertrag besagt, dass Arzneimittel, die in einem Rabattvertrag berücksichtigt sind, nicht mehr von der Importquote betroffen sind. Im übrigen Markt müssen die Apotheker mindestens 2  Prozent über die Import-Abgabe sparen. Im Sommer 2020 soll dieser Wert geprüft und gegebenenfalls nachgebessert werden.6

R wie RX-Versand-Verbot
Im September 2019 hat der Bundesrat für ein Rx-Versandverbot gestimmt. Franzen ist gespannt, wie es weitergeht und ob dieser Beschluss aufrechterhalten werden kann.

S wie Schließungen
422 öffentliche Apotheken wurden 2018 geschlossen. In den Schließungen sieht Franzen eine Chance für Apotheken in der Umgebung. Er rät, die Inhaber zu kontaktieren, um etwa Mitarbeiter zu übernehmen und die eigene Apotheke als Alternative empfehlen zu lassen.

T wie Transparenz
Nichts geht mehr ohne Beleg. Auch Apotheker müssen ab 2020 für alle OTC- und Freiwahlkäufe ihren Kunden Bons mitgeben. Ältere, nicht nachrüstbare Registrierkassen, dürfen noch bis Ende 2022 weiter betrieben werden.

U wie Umsatzwachstum
Der Umsatz der Apotheken in Deutschland steigt. Von 49,05 Milliarden Euro in 2017 kletterte er in 2018 auf 50,76 Milliarden.1 Franzen geht weiterhin von steigenden Umsätzen aus, die vor allem aus Preissteigerungen stammen – und daher nur zu einem geringen Teil in den Gewinn fließen.

V wie Vorauszahlung
Franzen rät: „Werfen Sie einen genauen Blick auf die Steuervorauszahlung.“ Denn wer zu viel bezahlt, bekommt das Geld oft erst 12 bis 18 Monate später zurück und verliert damit Zinsen.

W wie Wareneinsatz
Er bestimmt den größten Teil Ihrer Betriebsausgaben und steigt seit Jahren. Daran ändert sich nach Meinung von Franzen auch für 2020 nichts. Wie Sie trotz steigender Preise optimieren können, zeigt Franzen im Seminar Gewinnbringend einkaufen für Apotheken

X wie Xtra
Mit Zusatzangeboten können Apotheken ihren Umsatz erhöhen. So können zum Beispiel Dienstleistungen wie das Blutzuckermessen oder das Medikationsmanagement weitere sinnvolle Ertragsquellen sein.

Y wie Yin und Yang
Ob Einnahmen und Ausgaben im Gleichgewicht stehen, entnehmen Sie dem Navigationstool. Jetzt neu: Fordern Sie das Navigationstool nun auch für Filialverbünde an unter chc_selfmedic@sanofi.de.

Z wie Zinsen
Die Zinsen bleiben auch 2020 niedrig, sofern sich in Politik und Wirtschaft keine Erschütterungen ereignen.7 Für alle, die 2020 investieren wollen, sind das erst einmal gute Aussichten.

1 www.abda.de/fileadmin/user_upload/assets/Pressetermine/2019/WiFo_2019/Apothekenwirtschaftsbericht_2019_DAV_Wifo_2019-05-08.pdf
2 www.bundesbank.de/de/aufgaben/themen/bundesbank-prognose-hochkonjunktur-haelt-weiter-an-756056
3 newsroom.apobank.de/pressreleases/apothekengruendung-2018-zwischen-symbolischem-euro-und-spitzenpreis-2897099
4 www.apotheke-adhoc.de/nachrichten/detail/apothekenpraxis/verordnung-65-millionen-euro-fuer-nnf-und-btm-apothekenstaerkungspaket/
5 www.grosch-ps.com/de/2019/healthcare-2020-otc-selbstmedikation-im-fokus-3344/
6 www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2019/02/28/was-gilt-hier-geht-s-zum-neuen-rahmenvertrag/chapter:1;
7 www.finanztip.de/zinsentwicklung/

Webinartipp:
Betriebswirtschaftliche Grundbegriffe verständlich erklärt

Wie errechnet sich der Nettoumsatz und welche Bedeutung hat die Handelsspanne für meine Apotheke? Vom Wareneinkauf über den Rohertrag bis zum Stücknutzen erklären die Referenten in diesem Webinar alle wichtigen betriebswirtschaftlichen Begriffe an Beispielen aus dem Apothekenalltag. Zusatzinfo: Was gilt es bei Rabatten zu beachten, um einen Vorteil daraus zu ziehen?
Leitung: Dr. Wolfgang Franzen
Termine:
23. März 2020
31. August 2020

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