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Der richtige Einstieg in die Apotheken-Digitalisierung

Für Apotheken bietet Online-Werbung große Vorteile, denn mit digitaler Werbung werden Kunden individuell angesprochen – sofern zuvor entsprechende Kundendaten sauber gespeichert wurden. Für das HV-Personal wird aus dem Online-Verhalten des Kunden zudem sichtbar, an welchen Stellschrauben für einen besseren Verkauf noch gedreht werden muss.

Kundendaten als Basis für die digitale Werbung der Apotheke

Es macht wenig Sinn, einem jungen Menschen ein Angebot für besonders förderliche Vitamine zur Vitalität im fortgeschrittenen Alter zukommen zu lassen. Um Kunden für Werbezwecke zielgerichtet zu erreichen, sind deshalb solide Hintergrundinformationen notwendig. Der Schlüssel hierfür ist eine gepflegte, umfassende Kundendatenbank. Marketingexperten bezeichnen diese systematische Pflege der Kundendaten eines Unternehmens als Customer-Relationship-Management (CRM).

Kundenkarte für die Gewinnung von Kundendaten nutzen

Apotheken, die ihren Kundinnen und Kunden Service- oder Kundenkarten bieten, haben dabei Vorteile. Der Antrag für die Karte bietet die Möglichkeit, einen Stammdatensatz anzulegen und für Werbezwecke zu nutzen. Solche Kundendaten umfassen in der Regel persönliche Angaben wie Adresse und Geburtsdatum. Hinzu kommt die kundenbezogene Dokumentation der Medikation. Generell können diese Kundendaten bei einem persönlichen Beratungsgespräch genutzt werden, um zusätzliche Produkte zu verkaufen (cross- oder up-selling). Noch wichtiger ist aber hier die Frage an den Kunden/die Kundin, ob er/sie digitale Werbung per E-Mail erhalten möchte.

Wofür brauchen Sie die E-Mail-Adresse Ihren Kundinnen und Kunden?

Der Vorteil von E-Mail-Werbung liegt klar auf der Hand: Sie kann auf Menschen nach deren Standort, Alter, Geschlecht, Interessen, Bedürfnissen und sogar deren Online-Verhalten zugeschnitten werden. So wird sichergestellt, dass z.B. der Newsletter an diejenigen Kundinnen und Kunden geschickt wird, die sich eher für das angezeigte Angebot interessieren. Das führt wiederum zu höheren Konversionsraten (engl. conversion rate). Als Konversion wird im Online-Marketing die Umwandlung des Status einer Zielperson in einen neuen Status bezeichnet, also z. B. vom Interessenten in einen Kunden. Die Konversionsrate ist die zentrale Größe bei der Bewertung von Online-Marketingaktionen.

Wie den Kundenstamm aufbauen?

Für den Aufbau der Kundendatenbank bedarf es Fingerspitzengefühl, denn nicht jeder gibt seine Daten gerne preis. Das HV-Personal sollte deshalb den Vorteil einer solchen Datenspeicherung begründen, wie beispielsweise der Blick auf den richtigen Medikamentenmix, um ungewünschte Nebenwirkungen durch die gleichzeitige Einnahme verschiedener Medikamente zu vermeiden. Zudem werden dem Kunde/der Kundin gezielt Informationen zu dessen/deren gewünschten Gesundheitsthemen angeboten. Es sollte sich für beide Seiten lohnen, wenn gefragt wird: „Wenn Sie uns sagen, zu welchen Themen wir Sie zukünftig informieren und zu welchen Aktionen wir Sie einladen dürfen, dann bekommen Sie nur dann von uns Post, wenn wir etwas Spezielles für Sie haben.“

Mit ansprechender digitaler Werbung Interessentinnen und Interessenten in die Apotheke holen

Digitale Werbung kann interaktiver und somit ansprechender gestaltet werden als herkömmliche Werbemittel. Newsletter oder Online-Anzeigen in den sozialen Medien mit Videos, Bildern oder gar Spielen fallen auf. Sie sind einfach interessanter.

Der Klick auf einen Newsletterbeitrag oder eine Anzeige leitet die Interessentinnen und Interessenten auf Ihre Website oder direkt in Ihren Shop. Dort finden sie tiefergehende Infos oder aktuelle Angebote. Das Ziel ist hier zum einen, durch kompetente Info bei den Leserinnen und Lesern das Vertrauen in das Wissen Ihrer Apotheke zu stärken und zum anderen natürlich, dass sie das beworbene Produkt direkt in Ihrem Shop bestellen.

Online-Verhalten nachvollziehen und reagieren

Das Apothekenpersonal kann bei digitaler Werbung das Online-Verhalten der Zielgruppe im Detail verfolgen und genau nachvollziehen, ob das Angebot greift oder wo der Weg vom Interessenten zum Kunden unterbrochen wurde. Auskunft darüber geben die Öffnungsrate der E-Mails, die Anzahl der Klicks auf die Anzeige sowie natürlich die eingegangenen Bestellungen. Newslettertools und Netzwerke wie Facebook und Instagram bieten dafür eigene übersichtliche und aussagekräftige Analysen und Auswertungen. Bleiben die Öffnungsraten oder Anzeigenklicks hinter den Erwartungen zurück, können Sie die Werbekampagnen optimieren und effektiver zu gestalten. Ist weiterhin kein Erfolg sichtbar, kann die Kampagne sofort gestoppt werden.

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Referent: Jonas Fartaczek
München, 27.10.2023
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