Mitarbeiter zu leiten, zu lenken und zu motivieren ist eine der schwierigsten und gleichzeitig eine der wichtigsten Aufgaben, die Chefs zu bewältigen haben. Und das täglich. Doch was zeichnet gute Führung aus? Was erwarten Apotheker, PKA und PTA vom Apothekeninhaber oder von den Filialleitern? Wer die Antworten auf diese Fragen kennt, steigert die Mitarbeiterzufriedenheit nachhaltig.
Dabei sind es vier Grundsätze, die erfolgreiche Führungskompetenz auszeichnen: Gute Chefs können erstens entscheiden, zweitens Ziele verständlich und eindeutig formulieren, drittens ihren Mitarbeitern vertrauen und viertens ihnen ein Vorbild sein. Soweit die Theorie.
In der Praxis bedeutet das, dass Apotheken- und Filialleiter immer und immer wieder an sich arbeiten müssen. Sie müssen ihre eigenen Gedanken und Gefühle verstehen, genauso, wie die ihrer Mitarbeiter. Gute Chefs arbeiten in jeder Situation an sich selbst. Und eben nicht nur daran, die Geschäftszahlen zu verbessern.
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Chefin oder Chef als Vorbild
Auch wenn sich die Funktionen und Aufgaben von Vorgesetzten in den letzten Jahrzehnten stark verändert haben, gilt: Chefsein heißt immer noch, eine exponierte Stellung einzunehmen und "beobachtet" zu werden. Das bedeutet, dass Sie den Mitarbeitern als Orientierung dienen und großen Einfluss auf sie haben - im Positiven wie auch im Negativen. Jeder Vorgesetzte sollte sich dessen bewusst sein und die Vorbildfunktion nutzen, um die Unternehmenskultur im positiven Sinne zu beeinflussen.
Paradigmenwechsel in der Führung
Erfahrene Führungskräfte bestätigen, dass es während der letzten Jahre zunehmend schwieriger geworden ist, Mitarbeiter zu optimalen Arbeitsleistungen und einer loyalen Haltung gegenüber dem Unternehmen zu führen. Um aber erfolgreich zu sein, muss es gelingen, Mitarbeiter von den unternehmerischen Zielen zu überzeugen und sie für ihre Aufgaben zu begeistern. Neues Führungsdenken ist dafür notwendig.